| 1884 |
Salzburger Studenten an der Wiener Universität begründen eine "Tischgesellschaft". |
| 1885 |
Ein "Verein Salzburger Studenten in Wien" wird behördlich angemeldet. |
| 1889 |
Einführung eines Zirkels und eines vorerst schwarz-rot-goldenes Bandes; Kappen werden wie bei allen anderen Vereinen Deutscher Studenten nicht getragen. |
| 1887 |
Der Verein ist "wehrhaft" und gibt Genugtuung auf Säbel; ein Mensurwesen ist aber noch kein fester Bestandteil des Verbindungslebens. Den Mitgliedern wird jedoch empfohlen Mensurwaffen anzuschaffen und Fechtlehrgänge zu besuchen. |
| 1888 |
In Salzburg konstituiert sich ein Alt-Herren-Verein. |
| 1898 |
Einführung von roten Mützen. |
| 1914/18 |
Während des 1. Weltkrieges gibt es in Wien kein Aktivenleben. 10 Bundesbrüder fallen auf den Schlachtfeldern der Monarchie. |
| 1920 |
Die Bezeichnung "Verein" wird abgelegt und der Name "Landsmannschaft der Salzburger" angenommen. |
| 1921 |
Die Korporation wird "konservativ". Es werden Bestimmungsmensuren mit dem Schläger eingeführt und ein Beitritt zum Dachverband der Deutschen Landsmannschaft beschlossen. |
| 1933 |
Die einzelnen österreichischen Landsmannschaften lösen sich auf und schließen sich zu dem Verband "Landsmannschaften österreichs" zusammen. |
| 1938 |
Sämtliche österreichischen Korporationen werden in den "Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund" übergeführt. |
| 1939/45 |
Insgesamt verlieren im 2. Weltkrieg 18 BbBb ihr Leben. |
| 1950 |
Die Wiederrichtung der Korporation unter dem Namen "Vereines Alter Salzburger Studenten an Wiener Hochschulen mit dem Sitz in Salzburg" wird beschlossen. Der Wiedereröffnungskommers findet in der Salzburger Gaststätte
"Höllbräu" im Beisein von 26 alten Salzburgern statt. |
| 1954 |
Es finden sich weitere 55 ehemalige Mitglieder, die wieder ihre Mitgliedschaft aufnehmen. Bei der Vereinsbehörde wird eine Namensänderung auf "Alt-Herren-Verband der ehemaligen Landsmannschaft der Salzburger" und die Berechtigung
zum Tragen eines gold-rot-weißen Brustbandes und einer roten Mütze beantragt. |
| 1956 |
Die ersten Aktiven werden aufgenommen und der Wiener Landsmannschaft "Cimbria" zu treuen Handen übergeben. |
| 1958 |
Die neuen Aktiven werden geburscht und die Wiener Korporation reaktiviert. |
| 1962 |
Wiederrichtung der Salzburger Universität und erste Überlegungen, eine zweite Aktivitas in Salzburg zu errichten. |
| 1964 |
80. Stiftungsfest der "Salzburger zu Wien" und Gründungskommers der "Salzburger zu Salzburg". |
| 1968 |
Wegen eines akuten Aktivenmangels sieht sich die Wiener Korporation außer Stande, den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten. Die in Wien verbliebenen Bundesbrüder werden dem Convent der Landsmannschaft "Kärnten" unterstellt. |
| 1976 |
Das Höllbräu, seit 1988 Versammlungsort und Kneipe, wird an die Hotelkette Radisson verkauft. Die Salzburger Korporation bezieht ein Mietobjekt am Franz-Josefs-Kai 15. |
| 1978 |
Die beiden Generalconvente zum 94. bzw. 14 Stiftungsfest beschließen die Zusammenlegung beider Landsmannschaften unter dem Namen: "Akademische Landsmannschaft der Salzburger zu Salzburg (zu Wien 1884)". |
| 1987 |
Das Haus in der Vogelweiderstraße 17 wird angekauft und ist bis heute Mittelpunkt des Korporationslebens. |
| 1989 |
Beitritt zum "Coburger Convent" (CC), dem Dachverband aller deutscher Landsmannschaften und Turnerschaften. |
| 2001 |
Die Salzburger Landsmannschaft übernimmt für 12 Monate das Präsidium des CC. |